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Resident Evil 2

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Resident Evil 2, in Japan bekannt als Biohazard 2, wurde 1998 von Capcom für die Sony Playstation publiziert. Entwickelt ebenfalls von Capcom als erste Fortsetzung der Resident Evil-Serie, welches zwei Monate nach dem ersten Teil der Serie spielt. Die Örtlichkeit ist dieses Mal eine Kleinstadt namens Raccoon City, welche im mittleren Westen der USA liegt, und dessen Bevölkerung vom T-Virus infiziert wurde, einer von der ansässigen Firma Umbrella Corporation entwickelten Biowaffe.

Die beiden Protagonisten des Spiels Claire Redfield und Leon Scott Kennedy werden dabei auf ihrem Weg aus der Stadt mit vielerlei Widrigkeiten konfrontiert, die ihre Leben vollkommen umkrempeln und verändern werden.

Das Gameplay von Resident Evil 2 konzentriert sich vornehmelich auf die Erkundung der Umgebung, das Lösen von Rätseln und typische Horror-Suvival-Aspekte wie begrenzte Speicherpunkte und Munition. Der größte Unterschied zu seinem Vorgänger ist das sogenannte "Zapping-System", das jedem Spiele-Charakter eine eigene Geschichte mit jeweiligen Hindernissen bietet. Entwickelt wurde das Spiel von einem 40-50 Mann starken Team unter der Leitung von Hideki Kamiya. Produzent des Spiels war Shinji Mikami. Die ursprüngliche Version des Spiels, allgemein bekannt unter dem Namen Resident Evil 1.5, wurde vom Produzenten als zu "dumpf und langweilig" abgebrochen, nachdem es zu 60-80% fertiggestellt war. Die daraufführende Umgestaltung, welche unterschiedliche Einstellungen und eine cineastische Story-Präsentation aufwies, wurde mit einem entsprechenden Soundtrack der "Verzweiflung" untermalt.

Resident Evil wurde von den Kritikern auf Grund seines Settings, der Grafik und des Sounds gelobt. Allerdings wurden die Steuerung, die Sprachausgabe und das Inventarsystem kritisiert, wenngleich viele die Rätsel mochten. Schließlich stellte sich das Spiel als Millionenseller heraus und brachte mehr Franchise-Artikel hervor als jemals ein anderes Spiel auf einer Plattform. Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde Resident Evil 2 in mehreren Top 100 Listen der besten Spiele aufgeführt. Im Anschluss auf seine ersten Erfolge auf der Playstation wurde es noch für Microsoft Windows, Nintendo64, Dreamcast und Nintendo GameCube portiert und wurde noch als modifizierte Version 2.5D auf dem Game.com-Handheld veröffentlicht. Die Geschichte von Resident Evil 2 wurde neu erzählt und auf die späteren Spiele aufgebaut und ist auf eine Vielzahl lizenzierter Werke angepasst worden.

StoryBearbeiten

Spoiler Warnung!

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Claire Redfield
erreicht die Stadt noch bevor der Alarm die Militärbehörden erreicht und die Straßen abgeriegelt werden können. Die 19-jährige Collegestudentin ist auf der Suche nach ihrem Bruder Chris, der seit einiger Zeit vermisst wird. Dabei will sie eine Rast in einem Diner einlegen und wird mit den Auswirkungen der T-Virusinfektion konfrontiert, als sie beobachtet wie ein Mensch einen anderen "aufisst". Erschüttert, angewidert und in heller Panik will sie zu ihrem Motorrad zurück, doch der Weg ist mit "Menschen" versperrt, die allesamt nach ihrem Leben trachten. Um dem wilden Mob zu entgehen flieht sie aus der Hintertür und rennt in die Arme des ebenso panischen Leon Kennedy, der, so wie Claire, die Stadt noch vor dem Militär erreichte.
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Kennedy ist Polizist und hatte an diesem schicksalhaften Tag seinen ersten Tag bei der Raccoon City Polizei. Zudem verschlief er auch noch und hetzte so schnell er konnte zum Dienst. Dabei wurde er von einer Frau aufgehalten, die reglos mitten auf der Straße lag.

Jedoch stellt sich bald heraus, dass die Frau lebte und ihn "fressen" wollte, als er ausstieg um ihr zu helfen. Nun war er vor ihr und ein paar anderen Leuten entwischt, die alle nach seinem Leben trachteten. In der "Sackgasse", in die er rannte kam ihm nun Claire entgegen, die aus der Hintertüt des Diners stolperte, ebenfalls von Zombies verfolgt. Leon erschießt die Verfolger und flieht mit Claire zu seinem Polizeiwagen. Dort angekommen stellen sich die beiden jungen Leute vor und Leon gibt Claire seine Zweitwaffe, da beiden klar wird, dass sie mächtig in einen Schlamassel geraten sind. Sie wollen zum Raccoon Police Department, doch ihre Flucht wird jäh unterbrochen, als ein LKW (gesteuert von einem Infizierten, nun außer Kontrolle geraten) den Polizeiwagen rammt. Die Beiden können noch abspringen werden aber durch die Explosion getrennt. Nun beschließen sie jeder auf seinen Weg zum RPD zu gehen und sich dort dann zu treffen. Sie hoffen beide, dass sie dort nicht nur Zuflucht, sondern auch Hilfe in diesem Wahnsinn finden werden.

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Doch schon beim Eintreffen in dem von Schutt und Asche (Autowracks säumen den Weg, Zombies streifen durch die Straßen) umgebenen Polizeigebäude mitten in der Stadt wird ihnen klar, dass es keine Sicherheit für sie geben wird. Schon bald findet Claire im RPD heraus, dass ihr Bruder, der Mitglied des hiesigen Spezialkommandos der Polizei (S.T.A.R.S) war, dass Chris nicht mehr in Raccoon City ist. Leon findet nämlich Chris' Tagebuch im Büro der Spezialeinheit. Dort steht, dass Chris die Stadt verließ, um Beweise für die illegalen Machenschaften des hiesigen Hauptarbeitgebers, der Umbrella Corporation, zu finden. Dabei ist er zum Hauptquartier nach Paris gereist.

Für Claire ist klar, dass sie hier nicht mehr fündig werden wird und deshalb raus muss, um nach Paris zu gehen. Doch mittlerweile sind alle Straßen abgeriegelt und die Leute fragen nicht mehr bevor sie schießen, was es nicht einfacher macht, einen Fluchtweg aus der Stadt zu finden. Aus diesem Grund trennen sich Leon und Claire (bleiben aber in Funkkontakt), damit sie seperat einen Weg suchen. Leider stellen sich den beiden schon im Revier Schwierigkeiten in Form bizarrer Kreaturen (Licker, Cerberus) in den Weg, die aus den Laboren der Umbrella Corporation entkommen konnten, nachdem nun niemand mehr da war, der ein Auge auf sie hatte. Und dann war da noch das Monster, das die kleine Sherry Birkin verfolgte. Das zwölfjährige Mädchen läuft der überraschten Claire im Polizeigebäude über den Weg. Nachdem sie dessen Vertrauen erlangt hat, erklärt Sherry der verdutzten jungen Frau, dass sie von ihrer Mutter Annette Birkin ins Revier geschickt worden war, nachdem es Schwierigkeiten mit ihrem Vater William Birkin gab. Zudem, so sagte Sherry, sei ein Monster hinter ihr her.

Es ist nicht schwer für Claire herauszufinden, dass Sherrys Eltern Wissenschaftler bei Umbrella waren und dort an einem geheimen Projekt arbeiteten. Sie forschten, wie sie zunächst nur erfährt, an einem "G", das sich aber später als die Weiterentwicklung des T-Virus herausstellt. Insbesondere William Birkin forschte an dem G-Virus, der sich als sein Lebenswerk herausstellte. Als Claire auf ihrem Weg durch die Kanalisation der Stadt auf eine geheime Laboranlage Umbrellas stößt, begegnet sie Sherrys Mutter, die ihr berichtet, dass ein Vorfall im Labor ihres Mannes zu dem T-Virus-Ausbruch in der Stadt führte. Scheinbar war eine bewaffnete Einheit des Umbrella-internen Sicherheitsdienstes ins Labor von William Birkin geplatzt und hatten versucht ihm sein Lebenswerk zu entreißen. Dabei sei es zu einer Schießerei gekommen, wobei nicht nur eine Probe des G-Virus entwendet, sondern auch noch der T-Virus freigesetzt wurde. William Birkin selbst sei schwer verletzt worden und hatte sich den G-Virus injiziert, um sich zu retten. Allerdings mutierte er danach und ist nun, fern von dem was er einst war, auf der Suche nach einem blutsverwandten Wirt, um sich "fortzupflanzen". Aus diesem Grund ist das von Sherry bezeichnete Monster ihr eigener Vater, der den perfekten Wirt in ihr sieht.

Abgesehen davon, dass Annette Claire einweiht was wirklich in Raccoon City geschah, ist nun auch Claire Fokus des mutierten William, der sie als Feind sieht. Auf ihrer weiteren Flucht wurde sie dann auch noch von Sherry getrennt und sucht nun verzweifelt nach dem Mädchen, um sie nicht nur vor William, sondern auch noch vor den anderen Gefahren zu bewahren, die da lauern. Was eine mögliche Infizierung mit dem G-Virus bedeutete, hatte Claire nämlich bereits an Brian Irons, dem verrückt gewordenen Chief der Polizei, gesehen, der von William angefallen wurde und sich danach in ein einäugiges Ungetüm namens Baby verwandelte.

Währenddessen trifft Leon im Garagenkomplex des RPD auf die mysteriöse Ada Wong, die angeblich auf der Suche nach ihrem Freund John ist. Leon scheint erheblich angetan von der schönen Ada und hilft ihr dabei einen Weg aus dem RPD zu finden. Was aber Leon noch nicht weiß ist, dass Ada ein doppeltes Spiel spielt. Das scheint er allmählich zu begreifen, als sie ihn einfach im Stich lässt, als jemand (Annette Birkin) versucht sie zu erschießen und Leon sich in die Schussbahn wirft um Ada zu retten. Der verletzte Leon bleibt liegen und Ada verschwindet klammheimlich, um sich um ihre Pläne zu kümmern. Denn sie ist Mitarbeiterin einer geheimen Organisation, die starkes Interesse an einer Probe des G-Virus besitzt und Ada ist gekommen, um sie William und Annette Birkin abzunehmen. Dass Annette das aber nicht zulassen will, hindert die gewiefte Ada nicht im Geringsten. Stattdessen benutzt sie Leons Gutmütigkeit und Vernarrtheit aus, um ihrem Ziel näher zu kommen.

Nichtsdestotrotz bleibt Leon mit Claire in Verbindung und erfährt so auch von dem Monster und Sherry. Er muss sich ebenfalls in Acht nehmen, denn die Kannalisation ist voll von abscheulichen, bizarren Ungeheuern, die Umbrella erschuf und nun frei sind. Schließlich erreicht Claire einen unterirdischen Laborkomplex mit der infizierten Sherry, deren Vater sie fand, als sie von Claire getrennt war, um nach einem Heilmittel für Sherry zu suchen und nach einem entgültigen Weg nach draußen. Beide werden von William Birkin verfolgt. Etwas später erreicht auch Leon mit Ada den Komplex, die von Annette angeschossen wurde, um zu verhindern, dass sie das Lebenswerk ihres Mannes stehlen kann. Doch noch immer verschweigt die Spionin den wahren Grund ihres Aufenthaltes in Raccoon City. Das unterirdische Labor ist ebenso von T-Virus-infizierten Monstern überrannt wie die ganze Stadt, also wird ihr Weg dadurch nicht einfacher. Claire sowie Leon bringen ihre Schützlinge in Sicherheit. Leon, um einen Weg nach draußen zu finden und Claire, um ein Heilmittel zu suchen.

Dabei begegnet Claire der besorgten Annette Birkin, die sie vor ihrem Mann warnt. Er sei im Laborkomplex um sich Sherry endgültig zu holen. Claire soll das verhindern, während Annette versucht William aufzuhalten. Doch dieser Versuch misslingt und Annette wird lebensbedrohlich verletzt. Bevor sie stirbt, instruiert sie Claire an, wie und wo sie die Mischung des Gegenmittels herstellen kann. Claire läuft nun um ihr Leben, denn mittlerweile wurde die Selbstzerstörung aktiviert. Auf ihrem Weg bittet sie Leon Sherry mit sich zu nehmen, denn der Polizist fand nun einen Weg nach draußen: einen Zug.

Zuvor: Ada hingegen verlässt die Räumlichkeiten in die Leon sie brachte, um endlich die Probe in die Finger zu bekommen. Dabei wird sie allerdings von Leon gestört. Sie bedroht ihn mit der Waffe und gesteht ihr doppeltes Spiel. Doch Annette Birkin schießt erneut auf Ada, die über eine Brüstung stürzt. Leon kann sie nicht mehr retten und sie fällt einige Meter in die Tiefe.

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William-G-Monster 3. Stufe

Mittlerweile hat Claire das Gegenmittel zusammengemischt und will zum Zug, doch der nun extremst mutierte William, zu einem mit hunderten Zähnen und Tentakeln verwachsenen Monster geworden, stellt sich ihr den Weg. Nur mit einer speziellen Fräse in einem der Werksräume kann sie ihn aufhalten und erreicht endlich den Zug, der gerade abfährt. Sie springt auf und injiziert Sherry das Gegenmittel. Leider ist William nicht gestorben, sondern nochmals mutiert. Er greift den Zug an und dieser droht nun zu entgleisen. Leon und Claire beschließen dem nachzuhelfen und springen noch rechtzeitig ab, bevor der Zug kollidiert. William ist tot und sie haben es endlich geschafft, Raccoon City zu überleben.

Komplettlösung / Resident Evil 2 Bearbeiten

Herzlich willkommen zu meiner Komplettlösung zum Spiel Resident Evil 2. Ich hoffe es gefällt euch und wird für euch auch hilfreich sein.

GameplayBearbeiten

Resident Evil 2 hat dieselben grundlegenden Eigenschaften des Survival-Horror-Genres wie das Vorgängerspiel Resident Evil. Der Spieler erforscht eine fiktive Stadt, in der er Monster bekämpfen und Rätsel lösen muss. Beide Protagonisten können mit Waffen ausgerüstet werden, die Munition ist allerdings begrenzt. In einem Status-Bildschirm kann man dem Spieler mit Erste-Hilfe-Spray oder diversen Kräutern heilen, oder ihm eine Waffe zuweisen. Zudem kann eine Wunde die Spielfigur verlangsamen. Ist er am Rande des Todes, wird er immer langsamer und schlapper. Jeder Spiele-Charakter kann nur eine begrenzte Anzahl an Gegenständen mit sich tragen. Allerdings sind überall im Spiel (meist an Speicherpunkten) Inventarkästen, in denen man Inventar, welches man im Moment nicht benötigt (wie Bsp.: Puzzleteile) ablegen und später wieder herausnehmen kann. Jeder Protagonist hat einen Supportpartner, dem man in bestimmten Szenen begegnet und sogar einmal spielen kann. In einigen Zimmern kann man Schreibmaschinen finden, auf denen man den Spielstand abspeichern kann. Allerdings gibt es nur eine begrenzte Anzahl von diesen sogenannten "Farbbändern". Die Grafik von Resident Evil 2wurde aus Echtzeitaufnahmen zusammengestellt. Davor wurden bewegliche, polygonale Charaktere und Element-Modelle gestellt, über vorgerenderte Hintergründe, die nur aus festen Kameraperspektiven betrachtet werden können.

Der wesentliche Inhalt des Spiels ist das "Zapping-System". Es kann zwischen zwei verschiedenen Protagonisten gewählt werden, die je für sich eine eigenständige Geschichte mit selbem Ausgang bewältigen müssen. Es gibt mehrere Szenarien für beide Spiele-Charaktere. Hat man Szenario A durchgespielt, kann man Szenario B desjenigen Charakters bestreiten. Dabei ergeben sich wesentliche Boni. Zunächst kann man mehrere neue Perspektiven und Szenen freischalten, aber auch aus dem Gesamtdurchschnitt des Spiels (wie viele Heilmittel hat man verwendet; wie viele Gegner getötet; wie viel Zeit hat man benötigt) kann man Kostüme oder neue Waffen freischalten. Zudem kann man die Verfügbarkeit bestimmter Elemente einschränken.

Das Spiel enthält zudem drei Stand-Alone-Mini-Spiele:

  • "The 4. Survivor"
  • "The Tofu Survivor"
  • "Extreme Battle"

Alle Spiele bieten eine erweiterte Form der Buchstaben-Szenarien und ermöglichen Schwierigkeitsgrade, wie Ziele ohne zusätzliche Elemente zu erreichen.

EntwicklungBearbeiten

Die Entwicklung von Resident Evil 2 begann etwa einen Monat nach Abschluss des ersten Teils der Serie im Frühjahr 1996. Das erste Material des Spiels wurde während des V Jump-Festivals im Juli gezeigt. Diese frühe Version (bekannt als Resident Evil 1.5) unterschied sich drastisch von der späteren Fassung in ihrem Szenario, der Präsentation und der Gameplay-Mechanik. Nur die Handlung unterschied sich nicht von der veröffentlichten Version. Sie handelte von einem Zombieausbruch in Raccoon City zwei Monate nach den Ereignissen des ersten Spiels. In dieser Version aber war Umbrella allerdings schon wegen ihrer illegalen Experimente geschlossen worden. Das Entwicklerteam versuchte das Angstniveau des Vorgängers zu halten, beschloss aber auch zwei neue Charaktere einzuführen, denen die Erfahrung mit den Schrecken noch fehlte. Leon Kennedys Charakter blieb in seiner Gestaltung von Anfang an erhalten, und dann gab es noch Elza Walker, eine Studentin und Motorrad-Rennfahrerin, die Urlaub in Raccoon City machte, ihrer Heimatstadt. Im Gegensatz zur Endfassung des Spiels begegnen sich die beiden Hauptprotagonisten des Spiels nicht und hatten auch zwei Supportpartner und nicht nur einen. Leon hatte zum Beispiel Unterstützung von einer Forscherin namens Linda - eine frühere Version von Ada - während Elza Hilfe von Sherry Birkin und einem Mann namens John bekam, der in der Endfassung als der Waffenverkäufer Robert Kendo erscheint.

Einflüsse realer Personen wirkten sich auf mehrere Charakter-Designs von den Künstlern Isao Ohishi und Ryoji Shimogama aus. So modelierte Ohishi Leon nach einem Detektiv und Annette Birkin nach der Schauspielerin Jodie Foster. Das Polizeigebäude in Version 1.5 war realistischer gestaltet und auch sehr viel kleiner als das spätere Gebäude in der Endfassung. Es gab auch mehrere Begegnungen mit überlebenden Polizisten, wie Beispielsweise Roy, einem Vorgesetzten von Leon. Die Anzahl der Polygone, die für die feindlichen Modelle verwendet wurden, waren bei Weitem geringer als in der veröffentlichten Variante. Auf diese Art war es möglich mehr Zombies erscheinen zu lassen, was die Angst in 1.5 wieder aufleben lassen sollte. Darüber hinaus wird das Spiel mit dynamischer Musik und den häufig angewandten Änderungen an den vorgerenderten Hintergründen, als Reaktion auf Ereignisse während des Spiels, belastet. Die Spiele-Charaktere konnten zudem mit Rüstungen (also Schutzkleidung), die ihre Verteidigung erhöht, augestattet werden, und ihnen ermöglichte weitere Gegenstände mit sich zu tragen. Die polygonen Charakterdesigns wurden verändert, sobald sie Kleidung trugen oder Angriffe durch Feinde erlitten.

RedesignBearbeiten

Die Entwicklung wurde von einer 40-50 Mann starken Gruppe getragen, die später Capcom Production Studios 4 wurde. Director Hideki Kamiya führte diese Gruppe, die aus neueren Capcom-Mitarbeitern und solchen bestanden, die schon an Resident Evil beteiligt waren. In der Anfangsphase hatten der Director und der Produzent Shinji Mikami oft Unstimmigkeiten, Mikami versuchte deshalb die Mannschaft in seine Richtung hin zu beeinflussen, trat dann aber später zurück und passte sich seiner Rolle als Produzent an, der sich nur einmal im Monat eine Übersicht der Dinge machte. Der Glaube daran, dass das Potential und die Entwicklung des Spiels seine Erwartungen erfüllen würde, ließ ihn hoffen, dass alle Dinge innerhalb der letzten drei Monate vor der geplanten Veröffentlichung im Mai 1997 zu einem Ganzen zusammenfließen könnten. Kurz darauf jedoch wurde Resident Evil 1.5 bei einem Entwicklungsstand von 60-80 Prozent vernichtet. Laut Mikami hätte die Entwicklung des Spiels nicht die Qualität erreicht, die erwartet wurde, und sei in Gameplay und Präsentation "langweilig und grau".

Die Geschichte von Resident Evil 1.5, welche von Mikami geplant worden war, wurde von Direktor Yoshiki Okamoto kritisiert, der sie nicht ganz schlüssig empfand. Stattdessen schlug Okamoto ein fiktives Universum vor, in dem sich Resident Evil in eine Metaserie entwickelte - ähnlich wie die Gundam und James Bond-Franchises - und in sich geschlossene Geschichten erzählt werden könnten. In einer Zeit, in der das Team keine Fortschritte machte, begann es also die Geschichte umzuschreiben. Okamoto trat an die professionelle Schriftstellerin Noboru Sugimura heran, die vom ersten Spiel der Serie begeistert war.

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