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BSAA

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Dieses Dokument ist aus dem Archiv von Resident Evil 5.

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Nach der Vernichtung von Raccoon City wurde Umbrella aufgrund der Verwicklungen in den Fall mit Prozessen überzogen und nahm großen Schaden daran. Doch eine andere Einrichtung wurde von der Katastrophe noch härter getroffen: das Global Pharmaceutical Consortium - eine Vereinigung von Pharmakonzernen aus aller Welt.

Umbrellas Entwicklung von und Experimenten mit bio-organischen Waffen (BOWs), sowie der Verkauf dieser Waffen auf dem Schwarzmarkt, haben dazu geführt, dass das Vertrauen in das Global Pharmaceutical Consortium verloren ging. Die Tatsache, dass Umbrella im Vorstand vertreten war, hat das Misstrauen noch verstärkt.

An diesem Punkt wäre das Konsortium vielleicht noch mit einem Ansehensverlust davongekommen. Aber heutzutage spielen Arzneimittel eine wichtige Rolle, und die Öffentlichkiet weiß, welchen Medikamenten man trauen kann - und welchen nicht. Wenn die Bevölkerung den Glauben an einen Pharmakonzern verliert, kann dies schnell zum Konkurs der betroffenen Firma führen.

Als die Staatsanwaltschaft Beweise vorlegte, die auch andere Pharmakonzerne belasteten, wurde die Prozesse zum Alptraum für das Konsortium.

Umbrella hatte Medikamente und Techniken verwendet, die von anderen Unternehmen entwickelt worden waren, und sie in der Biowaffenforschung eingesetzt. Umbrella erteilten den einzelnen Unternehmen den Auftrag, bestimmte Medikamente nur teilweise zu entwickeln, sodass der Ursprung der Produkte verschleiert wurde. Die betroffenen Unternehmen hatten auf diese Weise also unwissentlich zur Entwicklung von Biowaffen beigetragen.

Bis zu diesem Zeitpunkt war man im Konsortium der Ansicht, die Prozesse seien Umbrellas Problem - doch plötzlich waren auch die anderen Unternehmen betroffen.

Die mit Umbrella in Verbindung gebrachten Firmen sehen sich der Gefahr ausgesetzt, eine Teilverantwortung für den Tod Hunderttausender unschuldiger Menschen übernehmen zu müssen - und wenn Umbrella die Prozesse verloren hätte, wären auch sie vom Konkurs bedroht gewesen. Selbst wenn Umbrella freigesprochen worden wäre, hätte sich die schlechte Publicity nicht nur desaströs auf die Verkaufszahlen ausgewirkt, sondern die Regierungen hätten den Unternehmen womöglich verboten, ihre Produkte zu verkaufen.

Solch ein weltweites Verbot hätte für die jeweiligen Pharmakonzerne das Ende bedeutet.

Ihnen wurde klar, dass sie keine andere Wahl hatten, als drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu ändern.

Das Konsortium entschied sich zu einem Handel mit der Staatsanwaltschaft. Es versprach, die Staatsanwaltschaft im Prozess nach allen Kräften zu unterstützen, wenn nötig sogar durch die Herausgabe von internen Unterlagen. Die Staatsanwaltschaft war besessen von der Idee, Umbrella zu Fall zu bringen - und verpflichtete sich, quasi als Gegenleistung für die Unterstützung, keine rechtlichen Schritte gegen das Konsortium einzuleiten.

2003 wurde Umbrella in allen Punkten für schuldig befunden. Mit dem Niedergang Umbrellas gehörte der Skandal, der die Pharmaindustrie in ihren Grundfesten erschütterte, der Vergangenheit an.

Umbrellas Ende hatte jedoch unerwartete Folgen.

Nach und nach tauchten BOWs auf dem Schwarzmarkt auf. Sie gerieten in die Hände von Terroristen, Untergrundkämpfern und instabilen Regierungen. Schon bald war die Bedrohung durch diese BOWs auf der ganzen Welt zu spüren.

Damit fand sich das Global Pharmaceutical Consortium in einer neuen Krise wieder und war wieder einmal gezwungen, unverzügliche Maßnahmen zu ergreifen.

So wurde die Bioterrorism Security Assessment Alliance (BSAA) zur Bekämpfung der Bedrohungen durch die BOWs gegründet.

Die BSAA bestand zunächst aus nur elf Personen und hatte den Auftrag, weltweit Armeen und Polizeieinheiten zu beobachten, die Operationen zur Bekämpfung des Bioterrorismus durchführten. Leider entpuppte sich das Problem als größer als erwartet, sodass eine neue Vorgehensweise erforderlich wurde.

Zu dieser Zeit wurde die Zusammenstellung eines Teams erwogen, das unverzüglich auf Bedrohungen reagieren konnte. Die BSAA war noch immer eine zivile Einrichtung und konnte in souveränen Staaten nicht uneingeschränkt operieren, also keine Ermittlungen durchführen, Verhaftungen vornehmen oder in Notsituationen Gewalt anwenden. Mittlerweile war jedoch klar, dass der Bioterrorismus eine Bedrohung für die gesamte Welt darstellte und das Gegenmaßnahmen eingeleitet werden mussten.

Die BSAA wurde also der UN unterstellt und neu organisiert.

Als Spezialeinheit der UN sollte die Akzeptanz der BSAA durch die UN-Mitgliedsstaaten gewährleistet werden.

In Wirklichkeit billigten jedoch nur 70% der Mitgliedsstaaten die BSAA-Aktivitäten auf ihrem Territorium - der Rest akzeptierte sie nur unter bestimmten Bedingungen.

So entstand die BSAA in ihrer heutigen Form.

Das BSAA-Hauptquartier befindet sich heute in England, aber genauere Ortsangaben werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Da das BSAA-Team innerhalb von zwölf Stunden einsatzbereit sein muss, nimmt man an, dass es in der Nähe eines Flughafens gelegen sein muss.

Die BSAA unterhält Niederlassungen in jeder Region ihres Zuständigkeitsbereiches.

Es folgt eine Liste mit den BSAA-Niederlassungen und dem jeweiligen Zuständigkeitsbereiches.

  • Europäisches Hauptquartier: Europa und Westrussland
  • Nahost-Niederlassung: Naher Osten und Teile Afrikas
  • Nordamerika-Niederlassung: Gesamter Nordamerikanischer Kontinent (hier ist Chris Redfield stationiert)
  • Südamerika-Niederlassung: Gesamter Südamerikanischer Kontinent
  • Westafrika-Niederlassung: Westlicher Teil des afrikanischen Kontinents (hier ist Sheva Alomar stationiert)
  • Ostafrika-Niederlassung: Östlicher Teil des afrikanischen Kontinents
  • Fernost-Niederlassung: Ostrussland und die Länder östlich von Indien
  • Ozeanien-Niederlassung: Australien dient als Zentrum für Operationen in Ozeanien

(Die Antarktis, wo sich ein Umbrella-Stützpunkt befand, fällt in die Zuständigkeit der Ozeanien-Niederlassung.)

In jeder BSAA-Niederlassung arbeiten taktische Teams von beachtlicher Größe, deren Mitglieder vor allem aus dem Militär verschiedener Staaten, sowie Spezialeinheiten in der ganzen Welt rekrutiert wurden.

Das Hilfspersonal setzt sich vor allem aus Mitarbeitern von Regierungseinrichtungen zusammen. Außerdem gibt es Teams aus Technikern, Medizinern, Ärzten und Psychologen.

Die BSAA-Einsatzteams sind in zwei Gruppen unterteilt:

Zunächst die so genannte Special Operations Unit (SOU). Die SOU hat die Aufgabe in ein Gebiet einzudringen, Gefechte zu führen und Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Jedes Team besteht aus zwölf Mitgliedern und ist in drei Zellen mit je vier Personen unterteilt.

Eine Spezialität der SOU ist die Flexibilität der einzelnen Mitglieder während der Operationen. Je nach Umfang der Operationen können Zellen aus anderen Teams eingesetzt werden. So arbeiteten beispielsweise in der Vergangenheit bis zu 70 Elitemitglieder bei einer einzigen Operation zusammen.

Dan DeChant ist der Leiter des Alpha Teams für die aktuelle Operation. Das Team besteht aus seinem Standard-Team sowie Zellen anderer Teams. (Die Bezeichnung "Alpha Team" gilt nur für diese Operation.)

Berichten zufolge sind die Methoden des taktischen Teams möglicherweise nicht effizient genug, weil man zu wenig von einigen BOWs weiß. Daher muss seine Wirksamkeit dringend gesteigert werden.

Einen weiteren wichtigen Teil der BSAA bilden die Special Operations Agents (SOAs) oder auch einfach "Agenten". Im Gegensatz zu den SOUs arbeiten die Agenten alleine. Sie sind in erster Linie für Ermittlungen und Spionage zuständig und stellen sozusagen die Augen und Ohren der BSAA dar. Im Rahmen bestimmter Operationen kann es für die taktischen Teams schwierig sein, die feindlichen Linien zu durchbrechen, sodass die Agenten diese Aufgabe übernehmen müssen.

Bei solchen Missionen werden in der Regel aus zwei Personen bestehende Zellen eingesetzt.

In manchen Fällen müssen Agenten ihre Tätigkeiten über den Zuständigkeitsbereich einer BSAA-Niederlassung hinaus erweitern. Eine solche Aufgabe fällt Agent Chris Redfield zu.

Allein operierende Agenten sind extrem kompetent und den SOU-Mitgliedern übergeordnet. Sie werden in erster Linie nach ihrem psychologischen Profil und ihrer Fähigkeit im Umgang mit bestimmten Situationen ausgewählt. Im Hinblick auf einzelne Fähigkeiten sind sie SOU-Mitglieder unter Umständen unterlegen.

Die BSAA ist eine öffentliche Einrichtung mit internationalen Mitarbeitern, sie wird jedoch in erster Linie aus Mitteln des Global Pharmaceutical Consortium finanziert.

Diese Beziehung wurde zwar viel und oft kritisiert, aber dank der Finanzierung durch das Konsortium werden die mitwirkenden Länder entlastet und sehen sich daher nicht veranlasst, die bestehende Situation zu ändern. Für das Konsortium hingegen dient die finanzielle Förderung der BSAA als willkommene PR-Aktion. Von der Partnerschaft profitieren also alle Beteiligten.

Die elf Gründungsmitglieder der BSAA genießen hohes Ansehen in der Organisation und werden als die "Orginal Eleven" bezeichnet. Dieser Name entstsand in Anlehnung an die "Original Seven", die sieben Astronauten, die für das amerikanische Raumfahrtprojekt "Mercury" ausgewählt wurden.

Chris Redfield ist Teil der "Original Eleven" - und außerdem arbeiten einige weitere Mitglieder der "Original Eleven" ebenfalls mit den taktischen Teams zusammen.

-Ende-

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